Design Thinking Problemraum

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๐Ÿ‘‰ Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

Design Thinking setzt sich im Kern aus zwei verschiedenen, aufeinander aufbauenden Phasen zusammen: dem Problem- und dem Lรถsungsraum. In diesem Artikel mรถchten wir dir den sogenannten Problemraum genauer vorstellen. Damit auch du ihn in der Praxis anwenden kannst.

Der Design Thinking Problemraum

Design Thinking und andere agile Projektmanagementmethoden sind zu einem integralen Bestandteil der tรคglichen Arbeit vieler Unternehmen geworden. Ob Weltkonzerne, traditionelle Unternehmen oder Start-ups, alle verlassen sich auf agile Methoden und Design Thinking, um wettbewerbsfรคhig zu bleiben und immer wieder neue Trends und Innovationen auf den Markt zu bringen. Besonders auch in der heutigen, durch eine Pandemie geplagten Welt ist es essenziell flexibel und agil zu sein. Ansonsten kann man sich nicht an die sich stรคndig wandelnden Bedingungen anpassen.

Im Folgenden mรถchten wir dir die drei einzelnen Phasen des Design Thinking Problemraum genauer vorstellen.

Phase 1: Verstehen

In der ersten Phase werden der Ist-Zustand und dessen Herausforderungen definiert und vertieft. Dies kann zum Beispiel mit ersten Expertengesprรคchen, Recherche aus Praxis und Forschung und Nutzeranalysen erreicht werden. Basierend darauf definiert das Team erste Erkenntnisse und Annahmen. Wichtig ist es noch nicht in Lรถsungen zu denken, sondern lediglich den Status Quo und das Problem zu verstehen. Albert Einstein hat einmal gesagt โ€Wenn ich eine Stunde Zeit hรคtte, um ein Problem zu lรถsen, wรผrde ich 55 Minuten damit verbringen, รผber das Problem nachzudenken, und fรผnf Minuten รผber die Lรถsung .โ€ Diese Herangehensweise sollte auch im Design Thinking bedacht werden. Erst wenn wir die unbewussten, oftmals versteckten Bedรผrfnisse der Nutzer entdecken und verstehen, kรถnnen wir wirklich innovative, erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

Phase 2: Beobachten

Ziel der zweiten Phase, dem Beobachten, ist es das Problem aus Nutzersicht zu vertiefen. Das Team mรถchte Nutzerverhalten und Nutzertypen im Detail verstehen und sogenannte Insights โ€“ tiefergehende Einsichten โ€“ generieren. Diese erhรคlt es zum Einem durch Datenanalyse und durch sogenannte โ€žSynthese-Methodeโ€œ, also quantitative Methoden, und zum Andern durch sogenannte Feldstudien, die auch in den Sozialwissenschaften angewandt werden, also qualitative Methoden. Die Kombination dieser beiden Techniken ist ideal um Wissen รผber die Bedรผrfnisse des Nutzers zu generieren und zu vertiefen.

Phase 3: Standpunkt generieren

Das Ziel der dritten Phase โ€œStandpunkt generierenโ€ ist es das Problem aus Sicht des Nutzers neu zu definieren. Dabei kรถnnen folgende Tools helfen: Personas (bleibt langfristig im Gedรคchtnis, hilft dem Team auf einen Stand zu kommen) und Problem Statements oder User Stories. In Phase 3 verwendet das Team die Erkenntnisse aus den ersten beiden Phasen, um den Kern des รผbergeordneten Problems fรผr bestimmte Nutzergruppen sehr genau zu analysieren. Nachdem sie in Phase 1 und 2 die Nutzergruppen genau kennenlernten, definieren sie nun konkrete Standpunkte โ€“ Points of View. Die Definition von Standpunkten ist besonders hilfreich, da das Team inspiriert wird weiterzuarbeiten, eine Grundlage entsteht, um Entscheidungen treffen zu kรถnnen, es ein Fokus auf das Problem gibt und die wichtigsten Blickwinkel auf das Problem herausgearbeitet werden.

Zusammenfassung: Design Thinking Problemraum

Warum scheitern immer noch so viele spannende Innovationen am Markt? Weil sie dem Problemraum nicht genรผgend Aufmerksamkeit schenken. In dieser Phase stellen wir den Kunden in den Mittelpunkt und tasten uns mit einem iterativen Vorgehen an die perfekte Lรถsung fรผr sein Problem. Das Spannende: Der Kunde kann jeder sein. Sogar unser eigenes Unternehmen.

Wenn du mehr รผber Design Thinking erfahren mรถchtest, dann kann ich dir unser kostenloses Design Thinking Playbook ans Herz legen. Darin haben unsere Experten die gesamte Methode hervorragend zusammengefasst. Zudem mรถchte ich dir noch unser Video zum Design Thinking Prozess vorstellen. Darin spricht unser Co-Grรผnder und Experte fรผr Agilitรคt Fabian Kaiser รผber den vollstรคndigen Prozess. Dabei erlรคutert er zudem, wieso sie er so gut funktioniert und gibt nette Beispiele dazu.

๐Ÿ’ Unser Fazit:

๐Ÿ‘† FAQ - Hรคufig gestellte Fragen

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โœ๏ธ รœber den Autor

Domenik Boss

Content Manager

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