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👉 Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:
- SCRUM ist ein agiler Megatrend im Projektmanagement, der auf Teamarbeit und Selbstmanagement setzt und in Deutschland einen Boom erlebt.
- SCRUM ist ein einfaches Rahmenwerk mit klaren Regeln und Prinzipien, das dazu dient, komplexe Aufgaben agil zu bewältigen.
- Das Sprint Planning ist ein zentrales SCRUM-Event, bei dem das gesamte Team den kommenden Sprint plant und die Ziele festlegt.
- Der SCRUM Master spielt eine entscheidende Rolle bei der Organisation und Durchführung des Sprint Plannings, um sicherzustellen, dass SCRUM-Regeln eingehalten werden und das Event produktiv verläuft.

Was ist ein Sprint Planning? Welche Funktion hat dieses Event und wer moderiert es? In diesem Blog-Artikel gehen wir dem Sprint Planning und auch der Methode SCRUM ein wenig auf den Grund und geben einen Überblick über das Konzept des Sprints.
Was ist SCRUM?
SCRUM ist ein Megatrend. Wer Projekte managt oder sich mit dem Thema Projektmanagement beschäftigt, kommt um das Thema Agilität nicht mehr herum. Und Agilität bedeutet heutzutage SCRUM. Denn in mehr als 90 Prozent aller agilen Projekte wird SCRUM angewandt. Obwohl SCRUM bereits vor mehr als 20 Jahren entwickelt wurde, erleben wir erst heute in Deutschland den wirklichen Durchbruch dieser revolutionären Methode im Projektmanagement. Es gibt aktuell in Deutschland einen regelrechten SCRUM-Boom. Wie kommt das? Nun, letztlich liegen die Grundprinzipien und Ansätze, die mit SCRUM vermittelt werden, absolut im Trend: Das hierarchische Projektmanagement ist am Ende. Autonome, sich selbst managende Teams sind heute eine Selbstverständlichkeit. Themen wie Holocracy, Design Thinking zeigen ganz deutlich: die Macht liegt heute beim Team beziehungsweise den Mitarbeitern. Und dieser Trend zeigt sich auch beim Managen von Projekten.
Da es SCRUM schon einige Jahre gibt, haben sich die letzten Jahre immer mehr Autoren, Berater und Experten darangemacht, die Methodik weiterzuentwickeln, zu verändern und zu ergänzen. So entstanden viele Varianten von SCRUM. Oft war der Beweggrund dahinter wirtschaftlicher Natur, um auf den bereits sehr schnell und erfolgreich fahrenden Zug aufzuspringen. Wir sehen diese Entwicklung kritisch, denn aus unserer Sicht funktioniert SCRUM nur, wenn es in seiner einfachsten und reinsten Form angewendet wird. So wie es von den Begründern dieser Methode auch angedacht war. Aus diesem Grunde begrüßen wir es auch sehr, dass die beiden Väter von SCRUM, Jeff Sutherland und Ken Schwaber, im Jahr 2010 den SCRUM-Guide herausgegeben haben. Dieser stellt auf wenigen Seiten den Kern und das Rahmenwerk von SCRUM klar dar und definiert die wichtigsten Regeln und Prinzipien. Deshalb wollen wir hiermit SCRUM nicht weiter verfälschen oder mit eigenen Ideen ergänzen. Wir wollen die von Jeff Sutherland und Ken Schwaber erdachte und über die Jahre immer weiter entwickelte Rahmenwerk von SCRUM in seiner Reinheit und Klarheit darstellen.
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Woraus besteht SCRUM?
SCRUM ist ein Rahmenwerk, innerhalb dessen Menschen komplexe adaptive Aufgabenstellungen angehen können, und durch das sie in die Lage versetzt werden, produktiv und kreativ Produkte mit höchstmöglichem Wert auszuliefern. SCRUM ist leichtgewichtig, einfach zu verstehen aber dennoch schwierig zu meistern. Seit den frühen 1990er Jahren wird SCRUM als Prozessrahmenwerk zum Management der Arbeit an komplexen Produkten verwendet. SCRUM ist weder ein richtiger Prozess, noch eine simple Technik oder vollständige Methode. Vielmehr ist es ein Rahmenwerk, innerhalb dessen verschiedene Prozesse und Techniken zum Einsatz gebracht werden können. SCRUM macht die relative Wirksamkeit Ihres Produktmanagements und Ihrer Arbeitstechniken sichtbar, damit Sie fortlaufend das Produkt, das Team und die Arbeitsumgebung verbessern können. Das Rahmenwerk besteht aus SCRUM Teams und den zu ihnen gehörenden Rollen, Ereignissen, Artefakten und Regeln. Jede Komponente innerhalb des Rahmenwerks dient einem bestimmten Zweck und ist unentbehrlich für den Einsatz von SCRUM und dessen Erfolg.
SCRUM besteht aus nur sehr wenigen Regeln und ist somit sehr einfach. Konkret besteht es aus nur drei Rollen, fünf Events und drei Artefakten. Diese Einfachheit ist der Hauptfaktor für den Erfolg von SCRUM. Denn oft wird versucht, die Komplexität unserer Zeit und unserer Umwelt durch entsprechend komplexer Ansätze und Methoden zu managen. Wie einfach SCRUM wirklich ist, das zeigt auch die von Jeff Sutherland und Ken Schwaber veröffentlichte „Bibel“ – der SCRUM-Guide. Dieser Guide enthält alles, was SCRUM als Framework ausmacht und dennoch umfasst die englische Originalversion lediglich 16 – im deutschen 20 Seiten. Doch dieser schlanke Inhalt reicht vollkommen aus, um das wahrscheinlich erfolgreichste agile Rahmenwerk zu bilden.
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Was ist ein Sprint?
In SCRUM werden vorgeschriebene Ereignisse oder auch Events verwendet, um eine Regelmäßigkeit herzustellen und die Notwendigkeit anderer, nicht in SCRUM definierter, Besprechungen zu minimieren. Alle Ereignisse sind zeitlich befristet, sodass jedes Event eine maximale Dauer hat. Die Dauer eines Sprints steht zu seinem Beginn fest und darf weder gekürzt noch verlängert werden. Die anderen Ereignisse dürfen beendet werden, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben. Dies stellt sicher, dass nur so viel Zeit wie nötig aufgewendet und Verschwendung vermieden wird. Mit Ausnahme des Sprints als Rahmen für alle anderen Ereignisse ist jedes andere SCRUM-Event eine formale Gelegenheit zur Überprüfung und Anpassung. Diese Events sind genau dazu gedacht, an den kritischen Stellen Transparenz und Überprüfung zu ermöglichen.
Das Weglassen irgendeines dieser Ereignisse führt zu verringerter Transparenz und ist eine verpasste Gelegenheit den gegenwärtigen Stand zu erfassen und darauf zu reagieren. Das Herz von SCRUM ist der bereits erwähnte Sprint, ein Zeitraum von maximal einem Monat, innerhalb dessen ein fertiges, nutzbares und potenziell auslieferbares Produktinkrement hergestellt wird. Alle Sprints innerhalb eines Entwicklungsvorhabens sollten die gleiche Dauer haben. Der neue Sprint startet sofort nach Abschluss des vorherigen Sprints. Ein Sprint beinhaltet und umfasst das Sprint Planning, die Daily SCRUM, die Entwicklungsarbeit, das Sprint Review und die Sprint Retrospektive.

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Was ist ein Sprint Planning?
Das Ziel des Sprint Plannings ist, den jeweils anstehenden Sprint zu planen. Der Sprint erfolgt in Form eines Präsenz-Events, das immer als allererstes Event eines Sprints stattfindet. Das Sprint Planning findet einmal pro Sprint statt. Jeder Sprint beginnt damit. Am Sprint Planning nimmt das gesamte SCRUM-Team teil, also der Product Owner, der SCRUM Master und das Entwicklungsteam. Das Sprint Planning dauert bei einem Sprint von vier Wochen maximal acht Stunden. Dauert der Sprint weniger als vier Wochen, passt sich die Dauer des Sprint Plannings auch entsprechend proportional an und ist kürzer.
Der SCRUM Master ist dafür verantwortlich, dass das Sprint Planning stattfindet und dass alle Mitglieder des SCRUM-Teams verstehen, was das Ziel des Events ist. Er ist zudem dafür verantwortlich, dass das Sprint Planning im vereinbarten Zeitfenster bezüglich der Dauer bleibt. Das Sprint Planning ist in zwei Teile gegliedert.

Was ist ein Sprint Planning? Erklärung von Roman Simschek
In unserem YouTube-Video erhältst du nochmal alle wichtigen Informationen zum Sprint Plannning von Roman zusammengefasst. Schau dir jetzt unser Video an:
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💁 Unser Fazit:
SCRUM ist ein Megatrend im Projektmanagement, der auf Agilität setzt. In Deutschland erleben wir einen SCRUM-Boom, da die Grundprinzipien wie Teamarbeit und Selbstmanagement im Trend liegen. SCRUM ist ein Rahmenwerk mit klaren Regeln und Prinzipien, das Teams ermöglicht, komplexe Aufgaben agil zu bewältigen. Es besteht aus drei Rollen, fünf Events und drei Artefakten.
Ein zentrales SCRUM-Event ist das Sprint Planning, das den anstehenden Sprint plant. Es ist ein Präsenz-Event, an dem das gesamte SCRUM-Team teilnimmt, inklusive Product Owner, SCRUM Master und Entwicklungsteam. Die Dauer des Sprint Plannings variiert je nach Sprintlänge, beträgt aber maximal acht Stunden für einen vierwöchigen Sprint. Der SCRUM Master gewährleistet die Durchführung und Einhaltung der Zeitvorgaben.
Das Sprint Planning ist zweigeteilt und dient dazu, den neuen Sprint zu planen und zu verstehen, was während des Sprints erreicht werden soll. Dieses Event ist entscheidend für den Erfolg eines SCRUM-Projekts, da es den Kurs für den kommenden Sprint festlegt und das Team auf gemeinsame Ziele ausrichtet.

👆 FAQ - Häufig gestellte Fragen
Das Sprint Planning ist entscheidend, weil es den Startpunkt für jeden Sprint darstellt und das gesamte SCRUM-Team zusammenbringt, um die Ziele und den Umfang des anstehenden Sprints zu planen.
Der SCRUM Master ist verantwortlich für die Organisation und Moderation des Sprint Plannings, um sicherzustellen, dass SCRUM-Regeln eingehalten werden und das Event produktiv und zeitlich begrenzt bleibt.
Die Dauer des Sprint Plannings passt sich an die Sprint-Länge an und beträgt maximal acht Stunden für einen vierwöchigen Sprint, wobei sie proportional kürzer ist, wenn der Sprint weniger als vier Wochen dauert.









