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👉 Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:
- Der Sprint ist ein zeitlich begrenzter Entwicklungszyklus von maximal einem Monat, in dem ein nutzbares Produktinkrement erstellt wird.
- Im Sprint Planning wird die Arbeit für den kommenden Sprint geplant, einschließlich der Definition eines Sprintziels, um das Entwicklungsteam Orientierung zu geben.
- Das tägliche SCRUM-Meeting von 15 Minuten ermöglicht es dem Entwicklungsteam, die Arbeit für die nächsten 24 Stunden zu planen und Hindernisse zu beseitigen.
- Die Sprint Retrospektive bietet dem Team die Möglichkeit, sich selbst zu überprüfen und Verbesserungen für den nächsten Sprint zu planen.

Deine Vorgesetzten sprechen ständig von Sprints? Und du fragst dich nur: Was ist ein Sprint? Welche Funktion hat ein SCRUM Sprint und welche Eigenschaften hat er? In diesem Blog-Artikel gehen wir den Sprints und auch der Methode SCRUM ein wenig auf den Grund und geben einen Überblick über das Konzept des Sprints.
Eine Übersicht zu SCRUM
SCRUM ist ein Megatrend. Wer Projekte managt oder sich mit dem Thema Projektmanagement beschäftigt, kommt um das Thema Agilität nicht mehr herum. Und Agilität bedeutet heutzutage SCRUM. Denn in mehr als 90 Prozent aller agilen Projekte wird SCRUM angewandt. Obwohl SCRUM bereits vor mehr als 20 Jahren entwickelt wurde, erleben wir erst heute in Deutschland den wirklichen Durchbruch dieser revolutionären Methode im Projektmanagement. Es gibt aktuell in Deutschland einen regelrechten SCRUM-Boom.
Wie kommt das? Nun, letztlich liegen die Grundprinzipien und Ansätze, die mit SCRUM vermittelt werden, absolut im Trend: Das hierarchische Projektmanagement ist am Ende. Autonome, sich selbst managende Teams sind heute eine Selbstverständlichkeit. Themen wie Holocracy, Design Thinking zeigen ganz deutlich: die Macht liegt heute beim Team beziehungsweise den Mitarbeitern. Und dieser Trend zeigt sich auch beim Managen von Projekten.
SCRUM: Die meistgenutzte agile Methode
Da es SCRUM schon einige Jahre gibt, haben sich die letzten Jahre immer mehr Autoren, Berater und Experten darangemacht, die Methodik weiterzuentwickeln, zu verändern und zu ergänzen. So entstanden viele Varianten von SCRUM. Oft war der Beweggrund dahinter wirtschaftlicher Natur, um auf den bereits sehr schnell und erfolgreich fahrenden Zug aufzuspringen. Wir sehen diese Entwicklung kritisch, denn aus unserer Sicht funktioniert SCRUM nur, wenn es in seiner einfachsten und reinsten Form angewendet wird. So wie es von den Begründern dieser Methode auch angedacht war. Aus diesem Grunde begrüßen wir es auch sehr, dass die beiden Väter von SCRUM, Jeff Sutherland und Ken Schwaber, im Jahr 2010 den SCRUM-Guide herausgegeben haben. Dieser stellt auf wenigen Seiten den Kern und das Rahmenwerk von SCRUM klar dar und definiert die wichtigsten Regeln und Prinzipien. Deshalb wollen wir hiermit SCRUM nicht weiter verfälschen oder mit eigenen Ideen ergänzen. Wir wollen das von Jeff Sutherland und Ken Schwaber erdachte und über die Jahre immer weiter entwickelte Rahmenwerk von SCRUM in seiner Reinheit und Klarheit darstellen.
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Eine Definition von SCRUM
SCRUM ist ein Rahmenwerk, innerhalb dessen Menschen komplexe adaptive Aufgabenstellungen angehen können, und durch das sie in die Lage versetzt werden, produktiv und kreativ Produkte mit höchstmöglichem Wert auszuliefern. SCRUM ist leichtgewichtig, einfach zu verstehen aber dennoch schwierig zu meistern. Seit den frühen 1990er Jahren wird SCRUM als Prozessrahmenwerk zum Management der Arbeit an komplexen Produkten verwendet. SCRUM ist weder ein richtiger Prozess, noch eine simple Technik oder vollständige Methode.
Vielmehr ist es ein Rahmenwerk, innerhalb dessen verschiedene Prozesse und Techniken zum Einsatz gebracht werden können. SCRUM macht die relative Wirksamkeit Ihres Produktmanagements und Ihrer Arbeitstechniken sichtbar, damit Sie fortlaufend das Produkt, das Team und die Arbeitsumgebung verbessern können. Das Rahmenwerk besteht aus SCRUM Teams und den zu ihnen gehörenden Rollen, Ereignissen, Artefakten und Regeln. Jede Komponente innerhalb des Rahmenwerks dient einem bestimmten Zweck und ist unentbehrlich für den Einsatz von SCRUM und dessen Erfolg.
SCRUM besteht aus nur sehr wenigen Regeln und ist somit sehr einfach. Konkret besteht es aus nur drei Rollen, fünf Events und drei Artefakten. Diese Einfachheit ist der Hauptfaktor für den Erfolg von SCRUM. Denn oft wird versucht, die Komplexität unserer Zeit und unserer Umwelt durch entsprechend komplexer Ansätze und Methoden zu managen. Wie einfach SCRUM wirklich ist, das zeigt auch die von Jeff Sutherland und Ken Schwaber veröffentlichte „Bibel“ – der SCRUM-Guide. Dieser Guide enthält alles, was SCRUM als Framework ausmacht und dennoch umfasst die englische Originalversion lediglich 16 – im deutschen 20 Seiten. Doch dieser schlanke Inhalt reicht vollkommen aus, um das wahrscheinlich erfolgreichste agile Rahmenwerk zu bilden.

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Der Sprint: Unverzichtbar
In SCRUM werden vorgeschriebene Ereignisse oder auch Events verwendet, um eine Regelmäßigkeit herzustellen und die Notwendigkeit anderer, nicht in SCRUM definierter, Besprechungen zu minimieren. Alle Ereignisse sind zeitlich befristet, so dass jedes Event eine maximale Dauer hat. Die Dauer eines Sprints steht zu seinem Beginn fest und darf weder gekürzt noch verlängert werden. Die anderen Ereignisse dürfen beendet werden, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben. Dies stellt sicher, dass nur so viel Zeit wie nötig aufgewendet und Verschwendung vermieden wird. Mit Ausnahme des Sprints als Rahmen für alle anderen Ereignisse ist jedes andere SCRUM-Event eine formale Gelegenheit zur Überprüfung und Anpassung. Diese Events sind genau dazu gedacht, an den kritischen Stellen Transparenz und Überprüfung zu ermöglichen.
Das Weglassen irgendeines dieser Ereignisse führt zu verringerter Transparenz und ist eine verpasste Gelegenheit den gegenwärtigen Stand zu erfassen und darauf zu reagieren. Das Herz von SCRUM ist der bereits erwähnte Sprint, ein Zeitraum von maximal einem Monat, innerhalb dessen ein fertiges, nutzbares und potenziell auslieferbares Produktinkrement hergestellt wird. Alle Sprints innerhalb eines Entwicklungsvorhabens sollten die gleiche Dauer haben. Der neue Sprint startet sofort nach Abschluss des vorherigen Sprints. Ein Sprint beinhaltet und umfasst das Sprint Planning, die Daily SCRUM, die Entwicklungsarbeit, das Sprint Review und die Sprint Retrospektive.

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Der Sprint: Inhalte
Jeder Sprint kann als ein Projekt mit einem Zeithorizont von maximal einem Monat gesehen werden. Wie mit einem Projekt will man mit einem Sprint etwas Bestimmtes erreichen. Jeder Sprint hat ein Ziel, was gebaut werden soll, einen Entwurf und einen flexiblen Plan, der die Umsetzung, die Arbeit und das resultierende Produktinkrement in die richtige Richtung lenkt. Wenn der Zeithorizont eines Sprints zu groß gewählt wird, kann sich die Definition des Ergebnisses ändern, die Komplexität ansteigen und das Risiko erhöhen. Im Sprint Planning wird die Arbeit für den kommenden Sprint geplant. Dieser Plan entsteht durch die gemeinschaftliche Arbeit des gesamten SCRUM-Teams.
Das Sprint-Ziel ist ein übergeordneter Zweck für den Sprint, der durch die Implementierung der Product-Backlog-Einträge erreicht werden kann. Es gibt dem Entwicklungsteam Orientierung, warum sie dieses Produktinkrement bauen. Das Sprint-Ziel wird während des Sprint Planning erarbeitet. Das Daily SCRUM ist eine Time Box von 15 Minuten für das Entwicklungsteam. Das Daily SCRUM findet an jedem Tag des Sprints statt. Das Entwicklungsteam plant dabei die Arbeit für die nächsten 24 Stunden. Am Ende eines Sprints wird ein Sprint Review abgehalten, um das Produktinkrement zu überprüfen und das Product Backlog bei Bedarf anzupassen. Die Sprint Retrospektive bietet dem Scrum-Team die Gelegenheit, sich selbst zu überprüfen und einen Verbesserungsplan für den kommenden Sprint zu erstellen.
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Video anschauen: Was ist ein Sprint?
In unserem YouTube-Video hat Roman nochmal alle wichtigen Informationen zum Sprint für dich zusammengefasst. Schau dir jetzt unser Video an:
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💁 Unser Fazit:
SCRUM ist ein Rahmenwerk, das Menschen befähigt, komplexe Aufgaben agil anzugehen und Produkte von höchstem Wert zu liefern. Es basiert auf klaren Regeln, darunter drei Rollen, fünf Events und drei Artefakte. Ein Schlüsselelement ist der Sprint, ein fester Zeitraum von bis zu einem Monat, in dem ein nutzbares Produktinkrement entwickelt wird.
Der Sprint-Prozess umfasst das Sprint Planning, das tägliche Daily SCRUM-Meeting, das Sprint Review zur Überprüfung des Produktinkrements und die Sprint Retrospektive zur Verbesserungsplanung. SCRUM fördert Transparenz, Zusammenarbeit und kontinuierliche Verbesserung im Projektmanagement und bleibt ein dominanter Trend in der Welt agiler Methoden.

👆 FAQ - Häufig gestellte Fragen
Alle Sprints innerhalb eines Entwicklungsvorhabens sollten die gleiche Dauer haben.
Der Zweck eines Sprints in SCRUM besteht darin, ein fertiges, nutzbares und potenziell auslieferbares Produktinkrement innerhalb eines festgelegten Zeitraums von maximal einem Monat zu erstellen.
Ein Sprint dauert maximal einen Monat.









