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๐ Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

In diesem Blogartikel mรถchten wir dir erklรคren, wie die empirische Prozesskontrolle stattfindet, auf welchen 3 Sรคulen sie aufbaut und warum sie ein solch wichtiges Tool im Management agiler Projekte, insbesondere bei SCRUM darstellt.
SCRUM und die empirische Prozesskontrolle
Die empirische Prozesskontrolle ist eines der wichtigsten Instrumente im Management agiler Projekte. Sie dient der Qualitรคtssicherung, beziehungsweise der stetigen Verbesserung der Projektbearbeitung. Die Empirical Theory, wie sie auf Englisch genannt wird, ist im agilen Projektmanagement mit Scrum enorm wichtig. Die empirische Prozesskontrolle bildet im Grunde die Basis von SCRUM und ermรถglicht so den Erfolg der Methode.
Sinnvoll ist sie bei Projekten, in denen Unvorhersehbarkeiten auftauchen kรถnnen und in denen es zu Situationen kommen kann, in denen man schnell und flexibel reagieren muss. Vor allem neue Projekte, bei denen schwer einzuschรคtzen ist, wie sich der Prozess entwickeln wird, werden am besten agil gemanagt. Das geht nicht ohne die empirische Prozesskontrolle.
Agilitรคt baut auf Empirie auf
Empirie bedeutet Wissen aus Erfahrung. Und genau das soll durch die empirische Prozesskontrolle geschaffen werden. Mit dem Wissen, das man dadurch erlangt, kรถnnen die darauffolgenden Prozesse stetig verbessert werden.
Vergleichbar ist das Konzept mit einem Raum, der mit einem Thermometer, einer Klimaanlage und einer Heizung ausgestattet ist. Das Thermometer misst konstant die Temperatur des Raums und gibt dann Signale an Heizung oder Klimaanlange weiter, um den Raum auf die Solltemperatur aufzuwรคrmen oder abzukรผhlen.
Die 3 Sรคulen der empirischen Prozesskontrolle
Damit diese immer fortwรคhrende Kontrolle und Verbesserung reibungslos funktioniert, muss auf 3 wichtige Punkte geachtet werden, die man als die drei Sรคulen der empirischen Prozesskontrolle bezeichnet.
Die 3 Sรคulen der empirischen Prozesskontrolle sind:
- Transparenz
- รberprรผfung /Inspektion
- Anpassung/Adaption
Transparenz
Genau wie einer der 5 Werte von SCRUM gehรถrt Transparenz auch zu den Grundbausteinen der empirischen Prozesskontrolle. Nur wer sichtbar und offen fรผr alle arbeitet und wรคhrend des gesamten Prozesses transparent bleibt, kann erfolgreich und ohne groรen (Nach)Aufwand erfolgreich ein Projekt managen. Wenn alle Beteiligten stets das gesamte Ausmaร im Blick behalten kรถnnen und dieselbe Sprache sprechen, kann das Scrum Team optimal agil arbeiten.
Durch die gegebene Transparenz ist es mรถglich, danach problemlos zu รผberprรผfen und zu adaptieren.
รberprรผfung/Inspektion
Bei der รberprรผfung des Prozesses kann man feststellen, wie erfolgreich der Sprint ist und was verbessert, oder verรคndert werden kann und muss. Die Regelmรครigkeit der รberprรผfung muss gut gewรคhlt werden. Denn zu hรคufige Inspektionen kรถnnen einen negativen Einfluss auf den Prozess nehmen. Trotzdem muss man Inspektionen oft genug abhalten, um alle schรคdlichen Abweichungen des Prozesses feststellen zu kรถnnen.
Anpassung/Adaption
Nachdem der Prozess รผberprรผft wurde, nimmt man so schnell wie mรถglich die notwendigen Anpassungen vor. Der Prozess wird angepasst und dadurch verbessert und der agile Lernzyklus kann weitergehen.
Ohne empirische Prozesskontrolle, keine Agilitรคt!
Die empirische Prozesskontrolle muss also Teil eines jeden agilen Projektes sein. Tatsรคchlich kann man ein Projekt eigentlich nicht als agiles Projekt bezeichnen, wenn man nicht eine solche Kontrolle in allen Iterationen durchfรผhrt. Denn nur so kann Agilitรคt funktionieren.
Um im Beispiel des Raumes mit dem Thermometer zu bleiben:
Damit der besagte Raum stets seine Solltemperatur behรคlt, zeigt das Thermometer transparent an, wie warm oder kalt es denn tatsรคchlich gerade ist. Diese Temperatur wird รผberprรผft, genauso, wie die Solltemperatur. Anschlieรend sendet es dementsprechend Signale und die Heizung oder die Klimaanlage setzen sich in Gang โ es wird also angepasst.
Dieses Konzept der empirischen Prozesskontrolle kann in den verschiedensten Prozessen implementiert werden. Es bietet ein Framework, das sich fรผr diese nutzen lรคsst.
Der Unterschied zur klassischen Prozesssteuerung
Die agile Prozesskontrolle ist aber nicht bei jeder Art von Projekt die sinnvollste Methode. Bei Prozessen, die grundsรคtzlich unverรคnderlich sind, sobald der Ablauf feststeht muss man meist auch nicht so flexibel sein und schnell reagieren kรถnnen. Bei der Herstellung eines Produktes, bei der es nur einen richtigen Ablauf gibt, kann die klassische Prozesssteuerung mehr Sinn machen. Es geschehen eher selten unvorhergesehene Situationen, bei denen man agil reagieren muss und man kann seiner โklassischenโ Arbeitsweise treu bleiben.
Wenn die Nachfrage nach diesem Produkt auch noch stetig gleichbleibt, kann man klassisch seinem Ablauf folgen und muss wahrscheinlich sehr wenige รnderungen und Anpassungen im Prozess vornehmen.
๐ Unser Fazit:










